Gäste

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Unsere Hall of Fame

Prof. Dr. Wolfgang Heiden

Prof. Dr. Wolfgang Heiden ist von Haus aus eigentlich Biologe, doch nun leitet er als Dekan den Fachbereich Informatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Und das alles nur, weil ihn Schleimpilze so sehr interessieren. Denn Schleimpilze, die eigentlich gar keine Pilze sind, sind gefräßige Monster, geile Polygamisten und vor allem geniale Netzwerker – Gründe, weshalb wir sie uns mit Herrn Prof. Heiden genauer anschauen. Denn die Informatik macht’s möglich, die Intelligenz der Schleimpilze zu verstehen und in Simulationen nachzubauen, womit wir auch beim Thema der Sendung wären: Life Science Informatics. Darunter versteht man die Anwendung von Methoden der Informatik auf medizinisch-naturwissenschaftliche Probleme… und dazu kredenzen wir ein herrlich herbstliches Gericht mit Wild, Pilzen und Kürbis.

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Myriam Benoit

Why, why, why… Generation Y! Ja, die „böse“ Generation Y! Stets überfordert, egoistisch. Und mit Beziehungen können sie auch nichts anfangen, sei’s privat oder im Job. Denkt man wirklich so über uns, also über diejenigen, die zwischen 1980 und 1999 das Licht der Welt erblickten? Wir sind exzellent ausgebildet, wir können alles erreichen. Das dachte sich die Diplom-Soziologin Myriam Benoit und recherchierte und erforschte die Generation Y. In ihrem Buch „Ist mein Job so kacke, oder bin ich es? – Die Generation Y auf dem deutschen Arbeitsmarkt“ klärt sie Eltern und Chefs der heutigen Zeit auf, dass man sich um die Generation Y keine Sorgen machen muss. Ganz im Gegenteil: Die GenYs werden die (Arbeits-)Welt verändern. Doch vorerst gibt es in unserer Sendung erst einmal Tequila und Tacos, denn die lateinamerikanische Schönheit verwöhnt uns mit authentischen Spezialitäten aus ihrer Heimat… ¡Salud!

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Dr. Axel Kowalski

Wenn jemand weiß, wie man sein Hirn nutzt, dann er: Dr. Axel Kowalski, der Guru des Neurofeedbacks, studierte zunächst Psychologie in Düsseldorf und schloss seine Promotion an der Universität Wuppertal im Bereich der Kognitiven Psychologie erfolgreich ab. Neben zahlreichen Veröffentlichungen und Forschungstätigkeiten gründete er die NeuroFit Therapie- und Trainings-Akademie und hilft unter anderem Leistungssportlern, Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsstörungen und Erwachsenen mit verschiedenen Störungsbildern dabei, ihre kognitive Aufmerksamkeitsleistung zu verbessern und Krankheitssymptome zu lindern – ganz ohne Medikation. Dazu friemelt er an EEGs herum, entwickelt Trainings und bastelt mal soeben eine eigene App, damit man auf dem iPad seine Gehirnaktivitäten bestaunen kann. Und wenn er sich mal nicht mit AD(H)S, Migräne, Sucht und Tinnitus beschäftigt, lehrt er Psychologie an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW… ein wahrer Tausendsassa, dieser Herr Kowalski!

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Prof. Dr. Gunnar Stevens

Jetzt wird’s smart: Wer unter anderem zu „Smart Home“ und „Smart Kitchen“ forscht, darf in unserer Sendung nicht fehlen! Prof. Dr. Gunnar Stevens, tätig an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität Siegen, hat zwar viele Forschungsgebiete im Bereich der Wirtschaftsinformatik – über 80 Veröffentlichungen sprechen wohl für sich – aber in der aktuellen Sendung widmet sich der Sushi-Fan voll und ganz der Küche. Wie kommt der Fisch bei uns auf den Tisch, was für Prozesse sind aus Sicht der Informatik interessant und wie kann man dies für den Verbraucher durch digitale Instrumente optimieren? Das sind einige der Fragen, die Gunnar mit uns in der Sendung angeht – und nebenher gibt er sein Debüt in Sachen Sushi. In köstlicher Begleitung von Maki, Nigiri, Gunkan und Temaki steigt er mit uns in die Verbraucherinformatik ein und erzählt, wie die Digitalisierung die Küche erreicht und welche Apps und Dienste es gibt, damit die vergessene Tomate aus dem Gemüsefach und die kurz vor Ablauf stehende Dose Bohnen doch noch in den Topf kommen…

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Prof. Dr. Christoph Zacharias

Innovativ, kreativ, Zacharias – unser aktueller Gast, Prof. Dr. Christoph Zacharias, ist wohl das, was man sich unter einem „verrückten“ Wissenschaftler vorstellt! Nicht nur in der Forschung stellt er alles auf den Kopf, sondern auch bei uns in der Küche: Mit „Kölsche Tapas“ zeigt er, dass man nicht nur Innovationen erforschen, sondern auch essen kann. Damit stellt er auch seine Verbundenheit zum Rheinland zur Schau, wo er als Professor zunächst an der Rheinischen Fachhochschule Köln und aktuell an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg den Studierenden und Existenzgründern das Einmaleins von Entrepreneurship, sozialen Innovationen und Unternehmensführung näherbringt. Ob als Business Angel oder Coach, Christoph Zacharias hat so manchen Existenzgründern zum Erfolg verholfen, sei’s unter anderem über das Hochschulgründungsnetzwerk Köln (hgnc) oder Neues Unternehmertum Rheinland (NUK), wo er als Wissenschaftlicher Beirat und Juror zahlreiche Ämter innehält. Doch ihn zeichnet ganz besonders aus, dass er stets seiner Zeit voraus ist – ganz egal ob in der Lehre, Beratung oder Forschung. So manch einer mag da denken, dass er heimlich in seiner Garage eine Zeitmaschine versteckt hat…

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Martin Stein

Martin Stein ist eine rheinische Frohnatur wie sie im Buche steht. Wenn er nicht gerade wissenschaftliche Artikel über computergestützte Mobilitätsforschung schreibt, programmiert er an seiner App zur intelligenten Fahrplanauskunft. Zwischen 2006 und 2010 hat Martin Stein an der Universität Siegen Wirtschaftsinformatik studiert und seitdem promoviert er dort im Bereich „Human Computer Interaction“. Sein Forschungsbereich ist unter anderem das Mobilitätsverhalten alternder Menschen, das er mit computergestützten Erhebungsmethoden näher untersucht. Doch von Forschung kriegt er nicht genug: Seit Sommer 2015 arbeitet Martin Stein auch noch am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) in Sankt Augustin. Dort ist er im Team Usability und User Experience Design des Forschungsbereichs User-Centered Computing. Hui, das ist ja viel mit Computern und so – da braucht man doch einen Ausgleich? Genau! Der Mobilität bleibt er auch in seiner Freizeit treu, indem er läuft. Von A nach B oder mal ebenso einen Halbmarathon. Und kurz vor seinem nächsten Lauf braucht er eine Stärkung und kommt deshalb zu uns in die Sendung, um seine Leibspeise zu kochen: Hamburger.

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Ann-Carolin Helmreich

Ann-Carolin Helmreich und Nepal, das ist eine schon fast schicksalshafte Begegnung. Als die Unternehmerin 2015 ein Sabbatical in Asien macht gerät sie in das Jahrhunderterdbeben im Himalaya und zögert nicht lange: Mithilfe von Social Media und Fernsehen sammelt sie nur wenige Tage nach der Katastrophe, die sie selbst erlebt hat, Spendengelder übers Internet und hilft den Menschen vor Ort mit dem Nötigsten. Ein Jahr später ist “Hilfe für Nepal” nicht nur ein kleines ambitioniertes Projekt, sondern eine staatlich anerkannte NGO in Nepal und Ann-Carolin Helmreich lädt Volunteers aus der ganzen Welt ein, sich in Nepal zu engagieren und im selbstgegründeten Volunteer-Haus in Katmandu zu leben. Ihr Modelabel Yakmandu mit fair gehandelten Accessoires aus Nepal entstand bei ihrer nächsten Reise nach Asien und gibt Kleinhändlern die Chance, ihre Produkte bis nach Deutschland zu vermarkten. 10 Prozent von jedem Einkauf werden an “Hilfe für Nepal” gespendet. Nebenher arbeitet sie auch als Coach und Unternehmensberaterin und ist auch in der Küche bei traditionellen Momos so, wie man sie kennt – authentisch, anpackend und erfrischend ehrlich.

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Andy Habermacher

Von der Insel in die Berge – der gebürtige Brite Andreas Habermacher lebt schon seit vielen Jahren in der Schweiz, wo er als Lehrer zunächst hohen Managern mit Englischdefiziten (“My English is under all pig and not the yellow of the egg.“) die Sprache von William Shakespeare und Charles Dickens näher brachte. Doch zunehmend stellte er fest, dass die Manager keine Probleme damit hatten, Englisch zu verstehen, denn sie verstanden ihre Mitarbeiter schlichtweg nicht – also was ihre Mitarbeiter antreibt, ihre Bedürfnisstruktur und ihre tatsächliche Motivation. So kam eins zum anderen: Er bildete sich international zum Executive Coach weiter, half nun Managern tatsächlich dabei, ihre Mitarbeiter zu verstehen und entdeckte dazu spannende Erkenntnisse in der Welt der Neurowissenschaften. So erklärt er uns neben Rotwein und Rösti, was es mit Neuroleadership so auf sich hat und wie wir auf Grundlage der Gehirnforschung uns und unsere Mitmenschen besser verstehen können.

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Dr. Daniel Weimar

Dr. Daniel Weimar erblickte 1984 das Licht der Welt in der thüringischen Stadt Suhl – dort, wo auch die berühmten Zweiradflitzer der Marke Simson herkommen… und genauso auf Trab ist Daniel auch akademisch: Zunächst studierte er Medienwirtschaft an der Technischen Universität Ilmenau und der Universidade Federal de Santa-Catarina Florianópolis (Brasilien) und kam dann nach Duisburg, um seine wissenschaftliche Laufbahn mit einem Doktor fortzusetzen. Nach seinen empirischen Forschungen im Bereich der Sport- und Medienökonomie, in denen er nicht nur Laufwege von Fußballern der Bundesliga untersuchte, sondern auch das Verhalten von Teilnehmern bei der TV-Sendung „Das perfekte Dinner“, ist er nun als akademischer Rat an der Universität Duisburg-Essen beschäftigt.

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Michael Meudt

Michael Meudt ist so eindrucksvoll, facettenreich und schräg wie Berlin, wo der gebürtige Bonner mittlerweile lebt. Vom Straßenkünstler ins Theater und über den WDR zu ProSieben – Menschen zu unterhalten und zum Lachen zu bringen, das prägt wohl sein Wirken am meisten. Und dann schwieg er und sprach kein Wort mehr: Glücklicherweise nur für zehn Tage, in denen er meditierte. Das Interview mit Maharishi Mahesh Yogi war der Auslöser und Michael Meudt fing ein neues Lebens- und Buchkapitel an: Meditation. Nicht in seiner Freizeit, sondern er machte seine Leidenschaft zum Beruf. Seine einzigartige Kombination aus Meditation, Mimikresonanz und Coaching hilft ihm und seinen Mitmenschen, einen besseren Zugang zu den eigenen Emotionen zu finden und eine innere Gelassenheit zu entwickeln.

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